Bei niedrigen Außentemperaturen verbrennt der Körper mehr Energie, um die Körpertemperatur zu halten.

Ohne entsprechend höhere Energiezufuhr können Kälber in Außeniglus im Winter in einen Energiemangel rutschen. Nicht nur geringere Tageszunahmen sind die Folge. Das Abwehrsystem wird geschwächt und ist anfälliger für Krankheiten.

Daher macht es Sinn, den Tränkeplan und das Management rund um die Kälber etwas anzupassen.

Tränkeplan und das Management
Achten Sie immer auf ausreichend trockene Einstreu.
Außerdem ist ein Platz ohne Zugluft für die Aufstellung der Kälberiglus von Vorteil. Bei zweistelligen Minusgraden kann außerdem eine Kälberdecke vor Unterkühlungen schützen.
Optimal versorgt im AußenigluGerade im Winter ist eine optimale Biestmilchversorgung unerlässlich.
Innerhalb der ersten Lebensstunden sollte das Kalb so viel davon aufnehmen wie möglich. Bei unzureichender Biestmilchqualität kann die Biestmilch mit BERGIN® Globulac K aufgewertet (und sogar ganz ersetzt) werden.
BERGIN® Globulac K enthält alle wichtigen Inhaltsstoffe wie z.B. Immunglobuline gegen die wichtigsten Krankheitserreger, Darmflorastabilisatoren und Energie. Neugeborenen Kälbern gibt BERGIN® Kälberfit einen ersten Schub mit Energie, Vitaminen und Immunglobulinen zur Unterstützung der Abwehrkräfte.

BERGIN® Globulac K
BERGIN® Kälberfit

Bei Außentemperaturen von unter 5 °C kann die Milchaustauscher-Konzentration von 125 g/Liter auf 150 g/Liter erhöht werden, um zusätzliche Energie und Nährstoffe zu geben.
Neuere Studien tendieren grundsätzlich dazu, die Kälber ausreichend zu versorgen, um den Metabolismus auf hohe Stoffumsätze zu programmieren (siehe BERGIN® Milch 40FIT). Die in den Fütterungsempfehlungen angegebenen Tränkemengen sollten gerade im Winter nicht unterschritten werden.

BERGIN® Milch 40FIT

Milchaustauscher sollte mit ca. 40-45 °C angerührt und die Milch möglichst sofort vertränkt werden um den Temperaturverlust so gering wie möglich zu halten. Eine Tränketemperatur von 38-39 °C sollte angestrebt werden.