Der Betrieb Jan Winkelhorst

hält aktuell 260 DanZucht-Sauen.
Bis zum Jahresende soll der Bestand auf 290 wachsen.
In 2013 und 2014 wurden 40 Abferkelplätze und 130 Warteplätze neu erbaut.

Seine wichtigsten Ziele in der Sauenhaltung sind gesunde Ferkel und möglichst geringer Einsatz von Medikamenten.

Die Sauen werden künstlich besamt mit Rasse Pietrain. Alle 6 - 8 Wochen werden 10 - 15 Jungsauen zugekauft. Alle Sauen werden am 21. Tag nach der Besamung gescannt. Geimpft wird gegen E. coli, Parvovirus und Rotlauf.

Betriebsreportage Jan Winkelhorst

Jan Winkelhorst zusammen mit Bergophor Partner Jürgen Bangern.

Aktuelle Leistungsdaten
Lebend geborene Ferkel je Wurf 15
Geburtsgewicht Ferkel kg 1,5 - 1,8
Würfe je Sau und Jahr 2,45
Lebensleistung Würfe je Sau 11
Rythmus 1 Wochen
Umrauschquote in % 5

Die tragenden Sauen werden in Gruppen zu je 14 Tieren gehalten. 10 - 12 Tage vor der Geburt werden die Sauen gewaschen,
desinfiziert und in den Abferkelbereich umgestallt und erhalten dort die Säugemischung. In jedem Abteil befinden sich 2 x 10 Abferkelbuchten.

Die Ferkel werden innerhalb der Abferkelgruppen versetzt und somit möglichst gleichmäßige Wurfgrößen zu erreichen.

Nach dem Abferkeln wird über zwei Tage täglich 2 x Fieber gemessen.
Die Sauen erhalten nach dem Abferkeln 2 kg Säugefutter. Die Futtermenge wird täglich bis auf ca. 6 kg je Tier und Tag gesteigert. Die männlichen Ferkel werden ab dem 3 Tag kastriert. Alle Ferkel erhalten am 2 - 3 Lebenstag (LT) 2 cm3 Eisen. Mykoplasmenimpfung erfolgt durch 2 Shot-Verfahren am 2 - 3 LT und beim Absetzen.

Gezielte Wirkstoff- und Energieversorgung für mehr Gesundheit bei Sauen und Ferkeln
Futtermischungen Zuchtsauen
Komponenten tragend säugend
Weizen 23,0 % 44,0 %
Gerste 43,2 %
Ergänzungsfutter für säugende Sauen 30,0 %
Ergänzungsfutter für tragende Sauen 30,0 %
BERGIN® LEINEX Plus 2,5 % 5,0 %
BERGIN® Proviplus OC12 (3 kg je t)
0,3 % 0,3 %
Sojaöl 1,0 % 1,0 %

Zuchtsauen

Das hofeigene Getreide wird systematisch gereinigt, mit Säure konserviert und auf Mykotoxine untersucht.

Durch den durchgehenden Einsatz von BERGIN® Proviplus OC12 im Trage- wie auch im Säugefutter konnte der Einsatz von Medikamenten bei den Zuchtsauen merklich reduziert werden. Im Einsatzzeitraum traten bisher keine MMAProbleme und kein Fieber nach dem Abferkeln auf.


Ferkelaufzucht

Die Ferkel werden bereits im Abferkelstall ab dem 2. Lebenstag bis zum 20. Tag über ein Tassensystem mit zusätzlicher Milch versorgt. Ab dem 17 Lebenstag erhalten die Ferkel zusätzlich ein Spezialabsetz- und Ferkelaufzuchtfutter mit BERGIN® FK 50.

Dieses Konzept führte zu einer Verringerung der Ferkelverluste, gleichmäßigere Würfe, hohe Absetzgewichte von 7,5 - 8,0 Lebendgewicht (LG) und ein nur geringes Absäugen der Sau.

Die Ferkel werden mit 24 Tagen abgesetzt und erhalten BERGIN® FK 50 – Mischung bis zum 10 - 12. Tag nach dem Absetzen im Flatdeck. Die Mischung wird ab dem 8. Tag mit Ferkelaufzuchtfutter I (FAZ) verschnitten. FAZ I wird weitere 12 Tage gefüttert und dann mit FAZ II verschnitten.

Die Ferkel werden 36 - 45 Tage im Flatdeck aufgezogen und dann mit ca. 25 kg LG zur Mast verkauft. In der Aufzucht werden ca. 550 g Tageszunahmen im Schnitt erreicht.

Futtermischungen Ferkel
Komponenten Absetzmischung FAZ I + II
Weizen 24,4 % 34,4 %
Gerste 24,0 % 34,3 %
Ergänzungsfutter für FAZ I 30,0 %
Ergänzungsfutter für FAZ II [30,0 %]
BERGIN® FK 50 50,0 %
BERGIN® Proviplus OC12 (6/3 kg je t)
0,6 % 0,3 %
Sojaöl 1,0 % 1,0 %

Mit der Absetzmischung mit BERGIN® FK 50 zuzüglich 6 kg je Tonne BERGIN® Proviplus OC12 und der Zugabe von BERGIN® Proviplus OC12 im FAZ I+II mit mjeweils 3 kg/to wurde das Auftreten von Gelenksentzündungen durch Streptokokken und Absetzdurchfall deutlich reduziert.

ERGIN Proviplus OC12 ist ein spezielles Ergänzungsfutter zur Stabilisierung der Darmgesundheit mit Monolaurinsäure, speziellem Oreganoöl und hocheffektiven Antioxidantien.

Betriebsreportage - Fruchtbare Sauen, Optimiertes Management, Starke Leistung (1,6 MB)

Betriebsreportage
Jan Winkelhorst, Nottuln, Nordrhein-Westfahlen