Drucken
DLG Siegel(DLG). Das im oberfränkischen Kulmbach ansässige Unternehmen Bergophor Futtermittelfabrik Dr. Berger GmbH & Co. KG unterzieht sich seit nunmehr 55 Jahren der kontinuierlichen Mischfutter-Qualitätskontrolle durch die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft). In diesem Zeitraum wurden 2490 Proben in Kulmbach oder direkt beim Landwirt gezogen und analysiert. DLG-Probenehmer haben die Firma Bergophor somit 405-Mal unangemeldet besucht und die neutrale Beprobung durchgeführt. Da eine Probe immer auf mehrere Qualitätsparameter geprüft wird, sind dabei insgesamt ca. 12450 Einzelprüfungen durchgeführt worden.
Die Führung des DLG-Qualitätssiegels war bei den bekannten Handelsmarken BERGIN® (Schweinefutter) und KULMIN® (Rinderfutter) ununterbrochen gewährleistet. Diese hohe Qualitätssicherheit setzt ein sicheres Rohstoffmanagement mit Eingangskontrolle im Labor, eine exakte Dosierung der Roh- und Zusatzstoffe und eine optimale Mischtechnik voraus. Durch die freiwillige prozentuale Angabe der verwendeten Rohstoffe sind die Mineralfutter für Rinder und Schweine von Bergophor umfänglicher und informativer gekennzeichnet als dies der Gesetzgeber vorschreibt. Tierhalter und Fütterungsberater erhalten damit ohne Nachfrage wertvolle Zusatzinformationen. Im Mittelpunkt der Futterkonzeptionen stehen tiergerechte Konzepte bzw. gesundes Wachstum sowie wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung.

Vor fünf Jahren wurde am Standort Kulmbach eine komplett neue Produktionsanlage errichtet. Dadurch ist die Voraussetzung für eine weiterhin hochwertige Qualitätsproduktion gegeben. Zum 1. Januar 1991 wurde das „VEB Mineralstoffgemische Hohburg“ (nördlich von Leipzig), jetzt HOHBURG Mineralfutter GmbH, im Zuge der Privatisierung übernommen. Auch dieses Zweigwerk in Sachsen unterliegt den DLG-Qualitätsuntersuchungen und dem Kodex für Mischfutter mit einem jährlichen Audit durch die DLG.
Mischfutterwerke, die ihre Futter nach den DLG-Standards herstellen, müssen nicht nur die deklarierten Gehalte an Inhaltsstoffen einhalten, sondern auch auf eine besonders bedarfsgerechte Nährstoffausstattung abzielen. Solche Futter lassen sich hervorragend in fachlich abgesicherte und erfolgreiche Fütterungskonzepte einbauen und sind bestens geeignet für hohe Leistungen bei guter Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit. Dabei wird nicht nach dem Motto verfahren „viel hilft viel“, sondern die Anforderungen orientieren sich an den auf Versuche gestützten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Überhöhte Gehalte von z.B. Vitaminen oder anderen Zusatzstoffen, wie sie immer wieder in der Praxis von Einkaufsgemeinschaften/Landwirten gefordert werden, gibt der Standard nicht vor. Dadurch können Luxuskonsum vermieden und Kosten gespart werden.

Damit dies auch fortlaufend gesichert ist, entnimmt die DLG durch neutrale Probenehmer jährlich mehrfach Futterproben im Werk, beim Handel und beim Landwirt. Die Untersuchungsergebnisse werden unter Namensnennung veröffentlicht. Wird die Probenahme beim Landwirt durchgeführt, erhält dieser kostenlos von der DLG ein Untersuchungsattest mit der Bewertung des Futters. Landwirte, die Mischfutter mit DLG-Qualitätssiegel einsetzen, brauchen mit ihrem Lieferanten nicht um die Rezeptur verhandeln. Sie können darauf vertrauen, dass diese bei Beachtung der jeweiligen Fütterungshinweise „funktioniert“ und haben dadurch den Kopf frei für andere wichtige Aufgaben im Betrieb.

DLG Pressemitteilung, 29.11.2011