Ergänzungsfuttermittel

Informationen

Informationen

Ergänzungsfuttermittel für Rinder, Schweine und Pferde zur gezielten Beseitigung von Carotin-Mangel und fütterungsbedingten Fruchtbarkeitsstörungen bei Kühen, Zuchtbullen, Sauen und Zuchtpferden.

BERGO Beta-Konzentrat

Weitere Produktinformationen

Weitere Informationen

Fruchtbarkeit kompetent sichern


ß-Carotin oder auch Provitamin A
ß-Carotin ist die Vorstufe von Vitamin A. Nur ein geringer Teil des ß-Carotins des Futters, etwa 5 - 10 % wird durch die Mikroorganismen der Vormägen abgebaut (Fernandez et al., 1976).
Der Großteil des ß-Carotins wird über das Plasma in verschiedene Zielorgane transportiert (Gelbkörper, Follikel, Euter) wo es durch Enzyme zu Vitamin A umgebaut wird.
So werden große Mengen Vitamin A in diesen Organen bereitgestellt. ß-Carotin kann nicht durch eine höhere Vitamin A-Aufnahme ersetzt werden.
ß-Carotin ist in vielen frischen, pflanzlichen Futtermitteln enthalten (Gras, Klee, Karotten), wenig ß-Carotin enthält z.B. Getreide. Vitamin A selbst kommt nur in tierischen Futtermitteln vor. Durch die Silierung oder das Trocknen wird ein großer Teil des ß-Carotins abgebaut (70 - 95 %). Auch eine längere Lagerdauer der Silage führt zu sinkenden Gehalten.
Gegen Ende der Winterfutterperiode, bei ganzjähriger Silagefütterung und maissilagereichen Rationen, kommt es deshalb häufig zu ß-Carotin-Mangel und als Folge davon zu Fruchtbarkeitsproblemen.
Rinder haben einen ß-Carotin-Tagesbedarf von 100 mg und 20 mg pro Liter Milch. Über das Winterfutter erhalten sie nur magere 100 mg. Daher auch die meist blasse Farbe des Kolostrums im Winter.


Mangelsymptome
Bei Kühen mit geringem ß-Carotin-Gehalt im Blut (unter 2.000 mcg/l) treten häufig Mangelsymptome auf:

  • ß-Carotin-Mangel führt unmittelbar zu stiller, schlecht erkennbarer Brunst, verzögertem Eisprung und schlechten Befruchtungsergebnissen
  • ß-Carotin-Unterversorgung führt zu einem Mangel des Trächtigkeitsschutz- Hormons Progesteron. Embryonaler Frühtod bzw. Frühabort ist die Folge.
  • Bildung von Zysten in Follikel und Gelbkörper
  • ß-Carotinarme Biestmilch hat häufiges Auftreten von Durchfällen und Verlusten bei Kälbern zur Folge.
  • höherer Milchzellgehalt und Mastitis
  • höhere Anfälligkeit der Schleimhäute für Infektionen, Entzündungen und Darmerkrankungen


Schlechte Fruchtbarkeit durch zu wenig ß-Carotin im Futter
Wie sehr ß-Carotin das Fruchtbarkeitsgeschehen beeinflusst, zeigen wissenschaftliche Versuche. Die Befruchtungsrate bei ß-Carotin-Mangel betrug nach der ersten Besamung nur 40 % – gegenüber 70 % bei normaler ß-Carotin-Versorgung.

  ohne
ß-Carotin
+ 400
mg ß-Carotin/
Tier/Tag
Zeitraum zwischen 1. Brunst und Eisprung  2,3 Tage 1,6 Tage
Konzeptionsrate     
Besamung % 40 68
Besamung % 55 90
Embryonaler Fruchttod bis 7. Trächtigkeitswoche % 31 0
Frühaborte 18. - 20. Trächtigkeitswoche % 12 0
Zysten % 30 0
Quelle: Meyer et al., 1975, Lotthammer et al., 1976/1978


Erhebliche Verluste durch verminderte Fruchtbarkeit
Der Mangel an ß-Carotin ist eine wesentliche Ursache für schlechte Fruchtbarkeit. Die unmittelbaren Folgen von Fruchtbarkeitsstörungen sind längere Zwischenkalbezeiten, weniger Kälber, kürzere Nutzungsdauer sowie Zusatzkosten durch Umrindern und Nachbesamungen. Einmaliges Umrindern verursacht Kosten in Höhe von ca. 100 Euro.


Fehlendes ß-Carotin über BERGO Beta-Konzentrat zufüttern
Wer eine gute Fruchtbarkeit seiner Herde anstrebt und diese absichern möchte, muss ß-Carotinmangel gezielt ausgleichen.

BERGO Beta-Konzentrat wird als Ergänzungsfutter zusätzlich zur Grundfutterration verfüttert.

Zwei bis drei Wochen vor dem Abkalben bis zur erfolgreichen Besamung (ca. 100 Tage) bekommen die Milchkühe je nach Grundfutter 35 bis 70 g täglich. Der durchschnittliche Bedarf an BERGO Beta-Konzentrat liegt somit bei rund 5 kg pro Kuh.

(Für eine größer Darstellung des Diagrammes bitte dieses anklicken)
Fehlendes ß-Carotin über BERGO Beta-Konzentrat zufüttern
Zurück